Orlistat

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Bereits in den 1960er Jahren erweckten Pharmahersteller den Anschein, appetithemmende Medikamente könnten übergewichtige Menschen schützen: Sie sollten die Risiken überzähliger Pfunde auf das Herz-Kreislauf-System günstig beeinflussen.

Es ist kein Geheimnis, dass Mediziner von dem Nutzen eines Medikaments und seinen Schadwirkungen oft ein verzerrtes Bild erhalten, wenn sie Berichte über Studien in Fachzeitschriften lesen.

Genauso zuverlässig wie der Frühling, naht alle Jahre wieder die Zeit der „Bikini-Diäten“. Zeitschriften und Ratgeber versprechen für die sonderbarsten Diäten nachhaltige Erfolge, und Anbieter von „Essbremsen“, „Fettverbrennern“, „Diätsuppen“ und ähnlichen Produkten verstärken ihre Werbeanstrengungen. Bevor Sie sich zu frustrierenden Abnehmkuren hinreißen lassen, lesen Sie erst mal weiter.

Haben Sie schon den Herrn gesehen, der mit zusammengekniffenen Pobacken das Konzert vor der Pause verließ? Oder die Dame, die mit entsetzlichem Darm-Grummeln beim Geburtstagskaffee das Weite suchte? Wir tippen künftig auf „ölige Stühle“. Nein, keiner ist vom Stuhl geglitten! Die europäische Arzneimittelbehörde hat kürzlich dem Konzern GlaxoSmithKline (GSK)

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Veröffentlicht: 6. Juli 2017

  • Kein Kraut gewachsen

    Die Werbung hört sich großartig an: Die homöopathischen Tropfen Glycowohl® sollen gegen Diabetes helfen und die Bauchspeicheldrüse schützen. Nur dumm, dass es keine überzeugenden Belege dafür gibt.

  • Das Erbe von Contergan

    Anfang der 1960er Jahre erschütterte die Contergan-Katastrophe das Vertrauen in Arzneimittel. Das als

  • Buchtipp:

    Hygiene, Desinfektionsmittel, Narkosen bei Operationen: Für uns heute selbstverständlich. Mitte des 19. Jahrh.

  • Kurz und knapp:

    Es ist bekannt, dass Hormone wie Östrogen und Testosteron, die man etwa als Gel auf Körperpartien

  • Gepanschtes:

    Vor wenigen Wochen hat das Regierungspräsidium Tübingen vor „Rammbock“ gewarnt, einem im Internet

  • Nachgefragt:

    Die Ärztin Natalie Grams will, dass homöopathische Produkte nicht mehr wie Arzneimittel ausschließlich in...

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