© SDTB / Foto: Clemens Kirchner

Das Erbe von Contergan

Wie ein Skandal die Zulassung von Arzneimitteln deutlich verschärfte
5. August 2019

Anfang der 1960er Jahre erschütterte die Contergan-Katastrophe das Vertrauen in Arzneimittel. Das als besonders verträglich angepriesene Schlaf- und Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Thalidomid sorgte in vielen Ländern für großes Leid: Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft das Mittel eingenommen hatten, kamen mit teilweise schweren Missbildungen von Organen und Gliedmaßen zur Welt. Das machte deutlich, dass strengere Regeln für die Prüfung und Zulassung von Arzneimitteln gebraucht wurden.

  • Buchtipp:

    Hygiene, Desinfektionsmittel, Narkosen bei Operationen: Für uns heute selbstverständlich. Mitte des 19. Jahrh.

  • Kurz und knapp:

    Es ist bekannt, dass Hormone wie Östrogen und Testosteron, die man etwa als Gel auf Körperpartien

  • Gepanschtes:

    Vor wenigen Wochen hat das Regierungspräsidium Tübingen vor „Rammbock“ gewarnt, einem im Internet

  • Nachgefragt:

    Die Ärztin Natalie Grams will, dass homöopathische Produkte nicht mehr wie Arzneimittel ausschließlich in...

  • Impfen gegen Gürtelrose?

    Wer die Windpocken durchgemacht hat, kann im fortgeschrittenen Alter Gürtelrose (Herpes zoster )

  • Werbung – Aufgepasst!:

    Basilikum ist eine leckere Essenszutat. Aber kann das Gewürz auch Haarausfall verhindern? Diesen Eindruck

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Ausgabe 2019/04




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